CLEVER, MUTIG, SYMPHATISCH

Jeder Bürger kennt sein Wohnumfeld und weiß, wo dringend etwas verbessert werden müsste, damit man dort noch besser wohnen kann. Ich bin seit 2008 Mitglied im Bezirksausschuss Schwabing-Freimann, kenne diesen Stadtteil inzwischen wie den Inhalt meiner Taschen und stelle Anträge, wenn mir ein Missstand auffällt. Darüber hinaus habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, auch die Arbeit des Gremiums selbst kritisch zu begleiten: Ich bin mitunter unbequem und sage es deutlich, wenn ich von etwas nichts halte. Und jeder im Gremium weiß inzwischen, dass ich auch ein Auge darauf habe, dass die Protokolle über unsere Beschlüsse auch tatsächlich unseren Beschlüssen entsprechen.

Wenn Sie ein Anliegen haben, melden Sie sich bei mir! Ich unterstütze Sie gern bei der Formulierung eines Antrages oder kann Ihre Idee auch aufgreifen und mich für Sie einsetzen. Denn Politik findet nicht nur in Berlin und weit weg statt, sondern wir können unser tägliches Leben mitgestalten.

Mein Motto: Nur wer sich engagiert, kann was bewegen!
Dagmar Reich
Ihre Kandidatin für den Münchner Norden

Sagen wir es mal offen: München ist an der Kapazitätsgrenze: der ÖPNV ist voll, die Straßen sind voll, die Schulen und Kindergärten sind voll, unsere Mietswohnungen sind voll.

Wohnen: Ich möchte, dass sich niemand abgehängt fühlt. Auch der Polizist und die Krankenschwester müssen sich das Leben in unserer Stadt leisten können.

  • Deshalb müssen wir schneller und mehr bauen
  • Wir brauchen neue Wohngebiete und
  • Wir müssen so nachverdichten, dass alle Anwohner (die alten und die neuen) die Nachverdichtung mittragen können
  • Aber ganz allein wird es München nicht schaffen. Wir brauchen eine gemeinsame Wohnraumstrategie für die ganze Metropolregion

Das zweite brennende Problem ist der Verkehr in München. Die Stadt läuft jetzt schon über und wir müssen mehr Wohnungen bauen. Dann müssen wir uns auch endlich darüber Gedanken machen, wie wir die Mobilität organisieren.

  • Uns hilft keine aus der Zeit gefallene Stellplatzverordnung für Autos, sondern wir brauchen ein Mobilitätskonzept, das die Leute bewegt und nicht nur die Autos parkt
  • Zusätzlich sollten wir anfangen, unsere Verkehrsströme clever zu steuern – ein besserer Verkehrsfluss würde die Anwohner und die Verkehrsteilnehmer entlasten und nebenher auch noch unsere CO2-Werte verbessern. Die Digitalisierung kann das heute schon ermöglichen.
  • Und wir müssen den ÖPNV aus dem Jahr 1972 holen und ins Jahr 2020 bringen: Wir brauchen heute mehr, als damals angelegt wurde! Es reicht nicht, die ein oder andere Station an den vorhandenen Ästen anzubauen. Wir brauchen ein NETZ, was auch außerhalb des Mittleren Rings die Menschen transportiert

Was für ein München wollen wir eines Tages unseren Kindern übergeben?

Ich stelle mir München vor als eine Stadt, in der jeder seine Wohnung finanzieren kann. Ich stelle mir München als vernetzte Stadt vor bzgl. Verkehr, ÖPNV, Müll, Internet etc.. Eine Stadt, in der Bäume nicht mehr Konkurrenz, sondern Ergänzung zu Häusern sind. Eine Stadt mit vielfältigen Begegnungsorten und einer Stadtverwaltung als Freund und Helfer für alle Fragestellungen. Eine Stadt, die brummt, und die man liebt für ihren Erfindergeist. Eine Stadt, die zum Vorbild wird für ein gelungenes Zusammenleben von allen Bewohnern zum Besten der Stadt und ihrer Einwohner…

  • Wir brauchen Ideenwettbewerbe für die Stadt der Zukunft
  • Warum machen wir nicht München zur grünsten Stadt Europas? Mit hängenden Gärten oder einem neuen Münchner Central Park?
  • Wie erreichen wir, dass wir unseren Müll selbst entsorgen können und nicht mehr unseren Kindern vererben?
  • Wie können wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sich auch in München wieder Subkulturen bilden?

Wie und wo leben und arbeiten wir in der Zukunft? Sind die Betonstumpen in Lego-Look, die momentan an jeder Ecke gebaut werden, wirklich die Häuser der Zukunft?

Veränderung macht den meisten Menschen Angst. Unbekanntes macht auch Angst. Die Zukunft, in die wir gehen, ist unbekannt, aber sie wird sicher Veränderungen mit sich bringen. Es ist unsere Aufgabe als Politiker, die Menschen abzuholen und Wege aufzuzeigen. Ich möchte den Menschen nicht vorschreiben, wie sie leben sollen, aber ich möchte ihnen Möglichkeiten geben, dass sie guten Mutes in die Zukunft gehen und das wir gemeinsam München gestalten und weiterentwickeln.

  • Ich möchte, dass sich niemand mehr abgehängt fühlt, weil er finanziell nicht mithalten kann in unserer Stadt
  • Ich möchte, dass sich niemand mehr abgehängt fühlt, weil er mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator unterwegs ist und wir überall Stufen bauen. Wir brauchen keine Stufen zum Leben, aber es gibt Menschen, die können nicht mit Stufen leben.
  • Und ich möchte, dass sich niemand mehr abgehängt fühlt, weil er ein Kind ist und wir in München für alles so lange brauchen, bis die Kindheit vorbei ist… In Schwabing wurde ein Kindergarten von Statikern geschlossen – nach drei Jahren ist immer noch kein Bauarbeiter da aber die 100 Kindergartenplätze sind futsch. In Freimann wird seit 10 Jahren ein Haus für Kinder geplant. Wenn das jetzt gebaut wird, brauchen die Kinder aus dem Neubaugebiet dort allerhöchstens noch die Hortplätze, bis es fertig ist, können wir es wahrscheinlich direkt in einen Seniorentreff umwandeln… Solche Beispiele gibt es in der ganzen Stadt – deshalb will ich sie alle zusammen angehen und nicht mehr nur für meinen Stadtbezirk!

Ich will alle mitnehmen, egal ob sie oder er, klein, groß, alt, jung, reich, arm, mit Migrationshintergrund, aus der Innenstadt oder den Randbezirken kommt oder eine Behinderung hat. Das ist sympathisch.